Externe Datenschutzbeauftragte – nach BvD e.V. Verbandskriterien verpflichtet

Zertifikat

Das aktuelle Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) verpflichten Unternehmen, Behörden und Institutionen zur Bestellung von Datenschutzbeauftragten (DSB). Diese müssen über die notwendige „Fachkunde“ und „Zuverlässigkeit“ zur Ausübung ihrer Tätigkeit verfügen.

Leider definiert der Gesetzgeber die zentralen Begriffe „Fachkunde“ und „Zuverlässigkeit“ nur unzureichend. Auch eine genaue Festlegung zu Mindestqualifikationen, wie Berufsausbildung oder Studium, fehlt. Dies erschwert Betrieben die Auswahl von qualifizierten Externen Datenschutzbeauftragten.

Der Berufsverband der Datenschutzbeauftragten Deutschlands (BvD) e.V. hat deshalb „Das berufliche Leitbild des Datenschutzbeauftragten“ entwickelt. In ihm werden fachliche und persönliche Voraussetzungen zur Berufsausübung konkret formuliert.

Zudem wird das berufliche Leitbild permanent den verändernden Anforderungen der Informationstechnologie und der Rechtsprechung angepasst.

Der BvD e.V. ermöglicht registrierten Externen Datenschutzbeauftragten bestimmte Qualitätskriterien zu erfüllen. Dazu gehören:

1.    Aktuelle Selbstverpflichtung auf „Das berufliche Leitbild des DSB“ 

2.    die Aus- und Fortbildungspflicht der Datenschutzbeauftragten.

3.    Nachweis der Fachkunde, Qualifikation und Zuverlässigkeit durch Nachweise.

4.    Nachweis einer gültigen Beratungshaftpflichtversicherung

Der BvD e.V. prüft diese Unterlagen regelmäßig im Interesse der Anfragenden Unternehmen.